Frühe Erkennung ist die einzige Chance.

Anders als in der Werbung oft dargestellt, handelt es sich bei der Parodontitis nicht um Entzündungen und Rückbildungen des Zahnfleisches, sondern um eine tieferliegende Erkrankung: Den voranschreitenden Abbau von Kieferknochen, der durch Beläge in Zahnzwischenräumen und am Zahnfleischrand ausgelöst wird.

Im Schutze dieser Beläge zerstören Bakterien und Zellgifte das Gewebe und den Knochen, die Zähne verlieren ihren Halt, bis sie schließlich ausfallen.

Einmal in Gang gesetzt, lassen sich die Folgen dieses Prozesses nicht mehr beheben – das ist besonders verhängnisvoll, weil der Knochenabbau keine Schmerzen verursacht und durch das Zahnfleisch verdeckt wird. Dadurch wird die Parodontitis oft erst festgestellt, wenn es zu spät ist.

Mit professionellen Untersuchungen können wir eine deutlich zuverlässigere Möglichkeit der Parodontitis-Vorsorge bieten: Durch Messungen der Zahnfleischtaschen können Veränderungen der Tiefe festgestellt werden.

Zusammen mit Röntgenbildern lassen die Ergebnisse klare Rückschlüsse zu, ob eine Parodontitis vorliegt.

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Quelle: Curaden AG

Wie äussert sich Parodontitis?

Parodontitis ist so gefährlich, weil man sie zunächst nicht bemerkt, denn es ist eine schleichende Erkrankung ohne Schmerzen.

Blutendes Zahnfleisch tritt selbst beim Zähneputzen nicht immer auf.

Juckendes Zahnfleisch oder Mundgeruch sind die ersten und meist einzigen wahrnehmbaren Anzeichen – die den Patienten jedoch meist noch nicht beunruhigen.

Helfen können nur

  • eine individuell angepasste Diagnostik
  • eine systematische Parodontitistherapie
  • ein umfassendes Nachsorgekonzept